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UPCOMING

OK, GOOGLE

Kunstverein Harburger Bahnhof

Eröffnung / Performance am 14. September 2018

Weitere Performances am 15. /22. / 23. September 2018

Sechs Performer*innen und ein*e Spielpartner*in in Form von Googles sprachbasierten Assistenten „Google Home“ werden im Harburger Bahnhof gemeinsam agieren und einen der bedeutendsten globalen Transformationsprozesse performativ untersuchen: Die alltagstaugliche Interaktion von Mensch und künstlicher Intelligenz.

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Foto: Kunstverein Harburger Bahnhof
Rechte: Jens Franke

Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg, die Hamburger Kulturstiftung und den Fonds Darstellende Künste.

Fight (For) Independence

Staatstheater Nürnberg – Oldenburgisches Staatstheater – Edith Russ Haus für Medienkunst
& Ballhaus Ost Berlin (Gastspiele)

Fonds Doppelpass 2018 – 2020

In der Spielzeit 18/19 und 19/20 werden die Costa Compagnie  und ihre Partner-Institutionen mit ihrem Projekt „Fight (For) Independence“ gefördert. Mit 360°-gefilmten Recherchen und Virtual Reality in Deutschland, England, Katalonien, Mosambik und Südsudan geht die Arbeit global auftretenden Unabhängigkeitsbewegungen nach und macht das gesammelte Material in Aufführungen und Präsentationen in Nürnberg, Oldenburg und Berlin multimedial erfahrbar.

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Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

Global Family – Tales of Gerontological Colonialism (AT)

Ballhaus Ost Berlin und Northern Stage Newcastle
mit
University of British Columbia, Vancouver (CAN) und Newcastle University (UK)

2019

Das internationale Performance- und Wissenschaftsprojekt GLOBAL FAMILY widmet sich der Auslagerung von Altenpflege, insbesondere der Pflege von demenzkranken Menschen aus Deutschland, der Schweiz und Großbritannien in den globalen Süden nach Thailand – ein biopolitisches Outsourcing, das Heribert Prantl in einem Artikel der SZ einst als „gerontologischen Kolonialismus“ bezeichnete. Für das Projekt hat die Costa Compagnie mit Wissenschaftler*innen der Universitäten Vancouver und Newcastle gemeinsam mit den Spielstätten Ballhaus Ost und Northern Stage Newcastle ein einzigartiges Netzwerk geschlossen, in dem sich wissenschaftliche und künstlerische Arbeitsweisen ergänzen. Die Interviews werden dabei u.a. mit einer 360°-Kamera gefilmt und nach der wiss. Analyse und Archivierung in einem intermedialen, performativen und immersiven Setting in Berlin und in Newcastle präsentiert werden und von wissenschaftlichen Konferenzen begleitet werden, zzgl. eines online abrufbaren Virtual-Reality-Films. Haben europ. Gesellschaften das Konzept der Familie als Ort von Fürsorge neu definiert oder verloren? Fördert das Outsourcing in den globalen Süden eine Wiederbelebung kolonialer Mechanismen? Und wie nehmen thailändische Pflegekräfte ihren Patient*innen wahr? Bewegen sich die Gepflegten in einen dystopischen oder paradiesischen Zustand hinein, wenn sich das Vergessen im nicht bekannten Kontext durchsetzt?

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Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der University of British Columbia und der Newcastle University

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