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EMPIRE OF OIL 1-3

360°-Film, Performance, Dance, VR

24. – 27. Mai 2018, Ballhaus Ost, Berlin

„Empire of Oil“ zählt, im Gelingen wie im Scheitern, zu den interessantesten Freie-Szene-Produktionen der jüngeren Vergangenheit. TAGESSPIEGEL, Berlin, 26.05.2018

Ein durchaus auch ästhetisch überzeugender Beitrag zur kollektiven Erinnerung der Geschichte um das globale Reich des Öls und seine wirtschaftlichen wie ökologischen Folgen. (…) Besser lässt sich die Bilateralität von Mensch und Natur wohl nicht darstellen.
DER FREITAG, online 31.05.2018

Der Klimawandel, Kriege die über Ressourcen geführt werden und die anhaltende, sogenannte Flüchtlingskrise sind die größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit derzeit gegenübersieht. Die Costa Compagnie aus Berlin beschloss der Verknüpfung dieser entscheidenden Themen eine Trilogie zu widmen und filmte mit einer 360°-Kamera in Norwegen und im Irak. Das künstlerische Ergebnis ist ein immersiver 360°-Dokumentarfilm (Teil 1), eine medial-essayistische Lecture Performance (Teil 2) und eine widerständig-ekstatische Choreografie (Teil 3). Gerahmt wird die Serie von einer Virtual-Reality-Installation.
Die drängenden Fragen lauten, ob die mächtige Ressource das Potenzial für eine Sozialutopie wie in Norwegen birgt oder befördert sie wie im Irak einen endlosen Krieg? Gibt es eine Ästhetik des ölreichen Untergrunds, des Verborgenen? Und werden wir das Ölzeitalter überleben?

Die Künstlergruppe führt die Besucher durch die sich ergänzenden Teile und schafft ein außergewöhnliches Kunsterlebnis zwischen Dokumentation und Abstraktion. Dabei überlässt der erste, filmische Teil A RESEARCH IN 360° ganz den Menschen vor Ort das Wort und hinterfragt mit Interviews und Aufnahmen aus Stavanger, Bergen, Kirkuk und Mosul in einem runden Videospace unser Verhältnis zu Krieg und Konsum, Umwelt und Territorium. In einem einzigartigen Rundhorizont werden die Zuschauer*innen von Filmmaterial aus Stavanger, Bergen, Erbil, Kirkuk und Mosul und den Lebensgeschichten der Protagonisten eingehüllt – vom Leben auf einer Ölbohrinsel bis zur Flucht vor ISIS-Kämpfern aus dem brennenden Mosul .

Der zweite, performativ-analytische und musikalische Teil THE UNDERGROUND FRONTIER beginnt mit einer medialen Reflektion der gegensätzlichen Länder und endet in einer Gedankenreise mit den Besucher*innen.

Im dritten Teil AN INFINITE ENDING betreten zwei Tänzer*innen den Rundhorizont und begeben sich in einer grenzgängigen choreographischen Arbeit über Geschwindigkeit auf die Suche nach einem Ende.

Die separate VR-Installation ermöglicht es den Betrachter*innen,  durch die dokumentierten Räume zu reisen und die drastischen Gegensätze selbst zu erleben.

EMPIRE OF OIL    PART 1-3    24. – 27. Mai 2018
1 – A RESEARCH IN 360° (DOK. FILM, 80min)
Start um 18 Uhr / am 27.05. um 16 Uhr
2 – THE UNDERGROUND FRONTIER (PERFORMANCE, 70min)
Start um 20 Uhr / am 27.05. um 18 Uhr
3 – AN INFINITE ENDING (DANCE, 50min) PREMIERE
Start um 21:30 Uhr / am 27.05. um 19:30 Uhr
VR-INSTALLATION durchgehend

TICKETS
BALLHAUS OST

TEAM  Part 1–3

Künstlerische Leitung, Recherche , Text, Kamera, VR Felix Meyer-Christian Choreographie Jascha Viehstädt Performance, Tanz Martin Hansen, Timothy Lalonde, Julia B. Laperrière, Lea Martini, Anna-Lena Pappe, Maria Walser Voice-Over Hauke Heumann, Felix Meyer-Christian, Maria Walser Gesang Inger Lindsjørn Nordvik Buzuq Mevan Younes Bühne,  Kostüme Zahava Rodrigo, Nicole Nowak Projection Mapping, VR, Video Erik Kundt Komposition, Soundart Marcus Thomas Dramaturgie Caroline Erdmann Kamera Stefan Haehnel Fixer Irak Repak Dawdi, Hana Quader Video Michail Rybakov Video-Support René Liebert Video-Cutter Ana Catalá, Timothy Justin Lalonde, Stéphanie Morin, Miguel Murrieta Vásquez, Karo Serafin Grafik Fanny Wühr Dramaturgieassistenz Lena Mallmann Produktionsassistenz Nicole Nowak Support Doaa Ahmed

Eine Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, spartenoffene Förderung. Mit freundlicher Unterstützung durch das Goethe Institut Irak, Verbindungsbüro Erbil, und Optoma Deutschland. Die VR-Installation wird in Kooperation mit INVR.SPACE Berlin ermöglicht.

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