Preview in Juni 2020

FIGHT (FOR) INDEPENDENCE¬† –¬† Der Film

Teil des zweijährigen Projekts FIGHT (FOR) INDEPENDENCE

In Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Flausen-Banden-Festival,

dem Staatstheater N√ľrnberg,

dem Ballhaus Ost Berlin,

sowie dem Edith-Russ-Haus f√ľr Medienkunst

Kinostart voraussichtlich in 2021

Die afrodeutsche Schauspielerin Helen Wendt nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Reise durch Unabh√§ngigkeitsbewegungen in Mosambik, S√ľdsudan, Gro√übritannien, Katalonien und Bayern, w√§hrend sie selbst um ihre individuelle Unabh√§ngigkeit und Identit√§t innerhalb der systemisch rassistischen Strukturen in ihrem eigenen Leben k√§mpft.

Was bedeutet Unabh√§ngigkeit heute? Wollen wir daf√ľr oder dagegen k√§mpfen? Und wie wirken Kolonialismus und Rassismus, Ursache vieler Unabh√§ngigkeitsbewegungen, bis heute fort?

Die Kamera schreitet entlang w√ľtender Proteste, portr√§tiert emotionale Berichte von Politiker*innen, Freiheitsk√§mpfer*innen und Gefl√ľchteten, gleitet durch meditative Bilder von K√ľstenlinien und Berglandschaften und vereint die vielstimmigen Erz√§hlungen in den j√ľngsten Black Lives Matter-Demonstrationen in Berlin.

Wahlweise mit dt. oder engl. Untertiteln
90 Minuten

Jeden Abend Nachgespr√§ch im Livestream mit den Protagonist*innen und K√ľnstler*innen zu den Themen Rassismus und Stereotypisierung, Flucht und Zwangsmigration, sowie Nationalismus und Unabh√§ngigkeit (siehe unten).
„Fight (for) Independence“ erstreckt sich √ľber zwei Jahre und tausende von Kilometern, um die Perspektiven auf das Thema zu diversifizieren und Narrative zu entkolonialisieren. Zu diesem Zweck hat sich die Costa Compagnie aus Berlin mit dem Staatstheater N√ľrnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater zusammengetan und ist von diesem Dreieck aus in zwei europ√§ische und zwei afrikanische L√§nder aufgebrochen, um dem Ruf nach „Unabh√§ngigkeit“ zu folgen. Die Recherche begann im vom B√ľrgerkrieg gezeichneten S√ľdsudan, dem j√ľngsten Staat der Welt, der nach einem langen bewaffneten Kampf die Unabh√§ngigkeit vom √ľbrigen Sudan erlangte. Sie wurde zum urspr√ľnglich geplanten Termin des Brexit im M√§rz 2019 inmitten der politischen Unruhen im Vereinigten K√∂nigreich fortgesetzt und ging von dort aus weiter in das Bundesland Bayern, wo ebenfalls eine Partei die Losl√∂sung vom Nationalstaat Deutschland anstrebt. Die filmisch-journalistische Performance „Independence for All“ wurde im Sommer 2019 in N√ľrnberg und Berlin auf der B√ľhne gezeigt.

In der Spielzeit 2019/20 wurde die Recherche mit Kataloniens Versuchen der Trennung vom spanischen Staat fortgesetzt, die als Grundlage f√ľr die choreografische Installation „Independence in Space“ diente. Diese wurde zusammen mit der katalanischen T√§nzerin Montserrat Gard√≥ Castillo entwickelt. Als letzte Station, m√ľndete die Recherche im Unabh√§ngigkeitskampf Mosambiks.

Urspr√ľnglich war f√ľr das Banden!-Theaterfestival die multimediale Performance ‚ÄúIndependence for You‚Ä̬†auf der B√ľhne geplant. Da keinerlei Proben aufgrund von Covid-19 stattfinden konnten, stellte die Costa Compagnie stattdessen einen Online-Preview ihres Films ‚ÄúFight (for) Independence‚ÄĚ zur Verf√ľgung.¬†Zus√§tzlich werden auf der Website des Films eine 360¬į-Video-Galerie sowie die Videoarbeit INDEPENDENCE IN SPACE zur gleichnamigen choreographischen Installation pr√§sentiert. Das Banden!-Theaterfestival wird nun im Jahr 2021 stattfinden. Der Film wird ebenfalls 2021 in Kinos gezeigt werden.

Exklusiver Covid-19-Online-Preview
im Rahmen des verschobenen Banden!-Flausen-Theaterfestivals

vom 18. – 21. Juni 2020

jeweils von 20:00 – 21:30 Uhr unter

https://fightforindependence.cc/

In deutscher und englischer Sprache

Im Anschluss folgen Nachgespräche, mit der Möglichkeit zu kommentieren oder Fragen zu stellen.

Nachgespräch im Livestream jeweils von ca. 21.40 Р22:15 Uhr

18.06.20, 21.40 Uhr

K√ľnstler*innengespr√§ch mit Mitgliedern der Costa Compagnie

Moderiert von Elis Mavie (Architektin mit Schwerpunkt nachhaltiger Städtebau, Maputo, Mosambik)

19.06.20, 21.40 Uhr

Panel: Selbst- und Fremdwahrnehmung vor dem Hintergrund rassistischer Stereotypisierung

Mit Helen Wendt (Protagonistin, Oldenburgisches Staatstheater), Iniobong Essien (Sozialpsychologe, Fernuni Hagen), moderiert von ShaNon Bobinger (Systemische Beratung und inklusive Kommunikation, Berlin)

20.06.20, 21.40 Uhr

Deep Talk: Black Lives Matter, Rassismus und Zwangsmigration

Mit Rachel De Garang (K√ľnstlerin, Vermittlerin in soziokulturellen Kontexten, Bristol, England) im Gespr√§ch mit ShaNon Bobinger (Systemische Beratung und inklusive Kommunikation, Berlin)

21.06.20, 21.40 Uhr

Panel: Unabh√§ngigkeit und Nationalismus. Freiheit f√ľr wen?

Mit Felix Meyer-Christian (Regisseur und k√ľnstlerischer Leiter Costa Compagnie), Thorsten Mense (Soziologe und Journalist mit Schwerpunkt Nationalismus), moderiert von Andrea Kuhn (Leiterin Nuremberg International Human Rights Film Festival)

K√ľnstl. Leitung, Recherche, Regie, Drehbuch: Felix Meyer-Christian Mitarbeit Recherche in Mosambik, Mitarbeit Drehbuch: Helen Wendt Kamera: Philine Von D√ľszeln, Felix Meyer-Christian, Thomas Oswald Videoschnitt: St√©phanie Morin Musik: Marcus Thomas Coding, Virtual Reality: Erik Kundt Color Correction: Eric Birnbaum, Keren Chernizon B√ľhne, Kost√ľme: Lydia Sonderegger Dramaturgie: Hauke Heumann Outside Eye: Zahava Rodrigo Mitarbeit Recherche – Deutschland: Hauke Heumann, Lisa Mies, David Pallant, Maria Walser Spanien: Agnes Kammerer, Jens Ochlast England:¬† Sascha K√∂lzow, Raphael Rubino Stringer, Mitarbeit Mosambik: Timoteo Maposse Stringer, Mitarbeit S√ľdsudan: Samir Bol, Ismail Omar Produktionsmanagement: Franziska Merlo Produktion Filmauswertung: Helga-Mari Steininger Dramaturgie und Koordination Staatsheater Oldenburg und N√ľrnberg: Marc-Oliver Krampe, Sascha K√∂lzow Orchesteraufnahmen Oldenburg: Jan Bergstr√∂m (Oboe/ Englischhorn), Michael Hagemeister (Kontrabass), Agnes Izdebska (Violine), Jens Pfaff (Fagott) Assistenz Oldenburg: Aisha Abo-Mostafa Assistenz N√ľrnberg: Michael K√∂nigstein

Mit großem Dank an alle Interviewpartner*innen!

Credit Photos: Thomas Oswald, Felix Meyer-Christian

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

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Eine Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Staatstheater N√ľrnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater, sowie dem Edith-Russ-Haus f√ľr Medienkunst.

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In Kooperation mit dem flausen-BANDEN-Festival und dem Ballhaus Ost Berlin

Kindly supported by INVR.SPACE

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