Juni 2020

FIGHT (FOR) INDEPENDENCE  –  Der Film

Teil des zweijährigen Projekts FIGHT (FOR) INDEPENDENCE

In Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Flausen-Banden-Festival,

dem Staatstheater Nürnberg,

dem Ballhaus Ost Berlin

sowie dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst

Die afrodeutsche Schauspielerin Helen Wendt nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Reise durch Unabhängigkeitsbewegungen in Mosambik, Südsudan, Großbritannien, Katalonien und Deutschland, während sie selbst um ihre individuelle Unabhängigkeit und Identität innerhalb der systemisch rassistischen Strukturen in ihrem eigenen Leben kämpft.

„Fight (for) Independence“ erstreckt sich über zwei Jahre und tausende von Kilometern, um die Perspektiven auf das Thema zu diversifizieren und Narrative zu entkolonialisieren. Zu diesem Zweck hat sich die Costa Compagnie aus Berlin mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater zusammengetan und ist von diesem Dreieck aus in zwei europäische und zwei afrikanische Länder aufgebrochen, um dem Ruf nach „Unabhängigkeit“ zu folgen. Die Recherche begann im vom Bürgerkrieg gezeichneten Südsudan, dem jüngsten Staat der Welt, der nach einem langen bewaffneten Kampf die Unabhängigkeit vom übrigen Sudan erlangte. Sie wurde zum ursprünglich geplanten Termin des Brexit im März 2019 inmitten der politischen Unruhen im Vereinigten Königreich fortgesetzt und ging von dort aus weiter in das Bundesland Bayern, wo ebenfalls eine Partei die Loslösung vom Nationalstaat Deutschland anstrebt. Die filmisch-journalistische Performance „Independence for All“ wurde im Sommer 2019 in Nürnberg und Berlin auf der Bühne gezeigt.

In der Spielzeit 2019/20 wurde die Recherche mit Kataloniens Versuchen der Trennung vom spanischen Staat fortgesetzt, die als Grundlage für die choreografische Installation „Independence in Space“ diente. Diese wurde zusammen mit der katalanischen Tänzerin Montserrat Gardó Castillo entwickelt. Als letzte Station, mündete die Recherche im Unabhängigkeitskampf Mosambiks.

Da die Proben für die Inszenierung am Oldenburgischen Staatstheater aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnten, beschlossen die Künstler*innen gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen, aus all den Recherchen und Dreharbeiten einen Dokumentarfilm zu produzieren. Die Online-Premiere wird von einer Online-Virtual-Reality-Ausstellung begleitet.

In deutscher und englischer Sprache

Vorpremiere online im Rahmen des Banden-Theaterfestivals und der VR-Installation sowie Artist Talks und Podiumsdiskussionen

vom 15. – 21. Juni 2020

Link und Zeiten demnächst hier

Künstlerische Leitung, Recherche, Regie, Text Felix Meyer-Christian Kamera Philine von Düszeln Bühne, Kostüme Lydia Sonderegger Komposition, Soundart Marcus Thomas Programming, Video, Virtual Reality Erik Kundt Videoschnitt Stephanie Morin Dramaturgie Hauke Heumann, Marc-Oliver Krampe Performance, Recherche, Text Helen Wendt Performance, Recherche Hauke Heumann, Agnes Kammerer, Lisa Mies, Jens Ochlast, David Pallant, Raphael Rubino, Maria Walser Assistenz Aisha Abo-Mostafa Produktionsmanagement Franziska Merlo Stringer, Mitarbeit Mozambique Timoteo Maposse Stringer, Mitarbeit Südsudan Samir Bol, Ismail Omar

Credit Photos: Thomas Oswald, Felix Meyer-Christian

Eine Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater, sowie dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst.

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Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

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In Kooperation mit dem flausen-BANDEN-Festival
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