documentary, contemporary dance & performance

Berlin
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Hamburg

Die COSTA COMPAGNIE wurde von Felix Meyer-Christian 2009 als offene Kollaboration interdisziplinär arbeitender Künstler*innen im Rahmen des Regie-Studiums in Hamburg gegründet. Arbeiten der letzten Jahre vereinen dokumentarische, performative und choreographische Methoden mit einem essayistischen, multi-perspektivischem Narrativ. Die Gruppe verfolgt dabei das Konzept einer Archäologie der Gegenwart und fokussiert sich auf globale Transformationsprozesse und die Frage nach dem Menschen darin. Dazu führt COSTA CIE. Interviews, schreibt Essays und sammelt Video- und Audiomaterial an den von ihr untersuchten Orten, wie z.B. in Afghanistan, den USA, Irak, Russland, Fukushima/Japan, Norwegen oder im Libanon.

Die Mitglieder und Kollaborateur*innen kommen aus den Bereichen Regie, Choreographie, Tanz, Performance, bildende Kunst, Video, Audio, Geographie, sowie Bühnenraum und Kostüm. Sie leben und arbeiten in Hamburg und Berlin. COSTA CIE. bietet dabei eine offene Formation mit festem Kern. Alle arbeiten ebenso in anderen Kontexten und mal sind zwei oder drei an einem Projekt beteiligt und mal fünfzehn. Fast jede Produktion beinhaltet dabei auch die Zusammenarbeit mit neuen Künstler*innen.

Produktionen wurden u. a. gezeigt

// in der Freien Szene auf dem IMPULSE-Theater-Festival 2016 am FFT Düsseldorf, auf Kampnagel Hamburg, am Ballhaus Ost Berlin, am Mousonturm Frankfurt, am Theaterdisccounter Berlin, am Theater am Lend Graz, am Lichthof Theater Hamburg im Rahmen von Start-Off 2012, beim Kaltstart-Festival 2008-12, im Residency Program des Fleetstreet Theaters Hamburg 2013 und beim Your-Chance-Festival Moscow 2011.

// an Stadt- und Staatstheatern beim Körber Studio Junge Regie 2012 am Thalia Theater Hamburg, am Gorki Theater Berlin, am Staatstheater Mainz, am Theater und Orchester Heidelberg, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am St.Pauli Theater Hamburg, am Theater Bremen Outnow-Festival, am Nationaltheater Weimar/Kesselsaal, Spieltriebe-Festival am Theater Osnabrück

// an Instituten und Universitäten am Goethe Institut New York, am Fergusson Dance Theater am Vassar College, Poughkeepsie (NY, USA), am Sacharov Centre Moscow/Intl. Lab for Documentary Theatre und

// in Galerien, Kunstvereinen und Ausstellungshäusern in der Gallery Mario Kreuzberg Berlin, am Cuxhavener Kunstverein und am Centro Cultural Banco do Brasil in Rio de Janeiro.

Die Gruppe wurde bereits gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Kulturbehörde Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung, die Rudolf Augstein Stiftung, die Cassens Stiftung, die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung, die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, das Fleetstreet Residency Programme, das niedersächsische Ministerium für Kultur, die EWE-Stiftung und die Albert Töpfer Stiftung, das Nationale Performance Netz und die Mellon Foundation.

2013–2015 widmete sich die Gruppe im Rahmen des Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit dem Theater und Orchester Heidelberg im Projekt CONVERSION dem Ende der US-amerikanischen, militärischen Präsenz in der Stadt und recherchierte in Heidelberg und den USA. Im zweiten Jahr standen das Ende der ISAF-Mission und die Recherche in Afghanistan im Fokus.

2016 tourte die COSTA COMPAGNIE mit der Produktion CONVERSION / NACH AFGHANISTAN am Ballhaus Ost Berlin, Theater am Lend Graz, Impulse Festival Düsseldorf und Kampnagel Hamburg, als auch am Vassar College, NY und am Goethe Institut NYC in den USA.

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Felix Meyer-Christian (Künstlerische Leitung / Performance / Text) arbeitet meist mittels Vor-Ort-Recherche und Interviews im außereuropäischen Ausland und präsentiert Arbeiten in den Bereichen Performance, Tanz, Theater und Bildende Kunst. Nach Abschlüssen in Geographie/Völkerrecht in Berlin und Lissabon, sowie Theater-Regie in Hamburg, produziert er als künstl. Leiter der COSTA CIE., als Regisseur und als Solo-Künstler mit einem Fokus auf globale Transformationsprozesse.

2012 recherchierte er in Fukushima/Japan, nahm am Körber Studio Junge Regie am Thalia Theater teil, als auch am Internat. Forum der Berliner Festspiele, an Dokumentartheater-Labors in Moskau und Budapest, an Start-Off Hamburg und „Text-trifft-Regie“ am Staatstheater Mainz / UniT-Graz, sowie am Residency Program des Fleetstreet Theaters Hamburg. 2013 folgte die Premiere und Tour mit „Fukushima, my love“, sowie der Beginn des dreijährigen Projektes CONVERSION. Außerdem reiste er für einen Recherche-Aufenthalt nach Beirut in den Libanon. 2014 arbeitete Felix  am Staatstheater Mainz, am Kunstverein Cuxhaven und recherchierte drei Wochen in Afghanistan. Die Ergebnisse zeigte die COSTA CIE. 2015 in einer Tanzperformance und Installation am Theater und Orchester Heidelberg und tourt sie international bis 2017. Im Herbst 2015 präsentierte er im Rahmen von ENCOUNTERS eine in Israel recherchierte Arbeit am Mousonturm Frankfurt und am Center For Contemporary Art Tel Aviv, die im Juli 2016 in Galerien in Berlin, Rio de Janeiro und Tel Aviv weiterentwickelt wurde. Im Rahmen von Rimini Protokolls „Truck Tracks Ruhr“ bei der Ruhrtriennale / Urbane Künste Ruhr, sowie beim Monologfestival am Theaterdiscounter Berlin, stellte er zwei weitere Solo-Arbeiten als Autor und Performer vor. 2017 begann mit dem Duo FASCION in der Gallery Mario Kreuzberg Berlin und darauf am Ballhaus Ost. Für die japanische Choreographin Chikako Kaido (Düsseldorf) ist er außerdem seit 2014 in vier Produktionen als Dramaturg tätig.

Katharina KellermannKatharina Kellermann (Audio) studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen und arbeitet seither als Audiokünstlerin im Bereich Performance, Choreographie, Installation und Kunst im Öffentlichen Raum, unter anderem am Mousonturm Frankfurt, an den Sophiensäelen Berlin, auf Kampnagel Hamburg, am Schauspiel Frankfurt und Theater und Orchester Heidelberg. Sie ist Teil des feministischen Performance- und Medienkunst Kollektivs SWOOSH LIEU, dessen Performance The Factory – eine Besetzungsprobe mit einer Einladung zur Tanzplattform 2014 ausgezeichnet wurde. Sie hat Soundwalks, Hörstücke und Installationen realisiert, so eine Serie von Hörstücken für das Museum Judengasse in Frankfurt, die ortsspezifische Audioinstallation Bilder aus Morgen – ein akustisches Wanderdenkmal auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Heidelberg und zuletzt die mehrkanalige Audioinstallation In the vicinity – an assembly in between history and memory am CCA Tel Aviv.
Ihre tongestalterische Arbeit zeichnet sich durch ein Verständnis von Musik und Sound als gleichberechtigtem Mittel im theatralen Prozess aus, in vielen Produktionen performt Katharina Kellermann live auf der Bühne. In ihrer akustischen Arbeit beschäftigt sie sich mit sound-basierten Formen des Erinnerns sowie der Transformation visueller Phänomene in das akustische Medium. Dabei versucht sie formal-ästhetische Ansätze zu entwickeln, die auf emanzipatorischen (feministischen, postkolonialen) Diskursen beruhen und repräsentationskritisch temporäre Heteropien realisieren.
Seit 2015 ist Katharina Kellermann mit ihrem künstlerischen Promotionsprojekt zu Sound als erinnerungskulturellem Medium im postkolonialen Hamburg Mitglied im Graduiertenkolleg Performing Citizenship (K3, Fundustheater, HCU – Hamburg).
www.how-to-hear-the-invisible.org 

www.soundcloud.com/katharinakellermann

www.swooshlieu.com

Anika_Marquardt_130pxAnika Marquardt (Kostüm / Bühnenraum) – absolvierte zunächst eine Ausbildung als Polsterin bevor sie 2004 in Hannover bei Prof. Maren Christensen Kostümbild studierte. Von 2009 bis 2012 arbeitete sie als feste Ausstattungsassistentin am Thalia Theater. Erste eigene Arbeiten entstanden mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg am Deutschen Theater Berlin, mit Marco Stormann am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie mit Maria Ursprung in der Thalia Gaußstraße. Das Stück „Kohlhaas. Frei nach Kleist.“ (Regie: Felix Meyer-Christian/costa compagnie), für das sie gemeinsam mit Lani Tran-Duc das Bühnen- und Kostümbild entwickelte, erhielt 2012 eine Einladung zum Körber Studio Junge Regie. Seit Sommer 2012 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, unter anderem am Theater Lübeck, Thalia Theater Hamburg, Konzerttheater Bern und als Mitglied der costa compagnie im Fleetstreet Theater Hamburg und mit Nicolas Stemann für die Wiener Festwochen.

Lani_Tran_Duc_274pxLani Tran-Duc (Bühnenraum / Kostüm), geboren 1982, studierte von 2002 bis 2009 Architektur an der Universität der Künste in Berlin und an der ETSAV Barcelona. Während des Studiums arbeitete sie unter anderem für das Architekturbüro David Chipperfield Architects und an den Münchener Kammerspielen mit Annette Kurz. 2009 schloss sie ihr Diplom mit der Arbeit Choreographische Räume am Kottbusser Tor ab, in der sie sich mit der Produktion von Raum im urbanen Kontext beschäftigte.

Von 2010 bis 2012 war sie feste Ausstattungsassistentin am Thalia Theater Hamburg. Eigene Arbeiten entstanden seit 2010 mit den Regisseuren Luk Perceval, Alexander Simon, Maria Ursprung, Felix Meyer-Christian, Elise von Bernstorff und Nicolas Stemann. Sie lebt und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin in Hamburg.

FRANK_KOENENFrank Koenen (Tanz / Performance) – studierte Zeitgenössischen und Klassischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Nach seinem Studium wurde er ans Oldenburgische Staatstheater engagiert, wo er zwei Jahre arbeitete, unter anderem zusammen mit Jan Pusch, Club Guy & Roni und Tero Saarinen.

Nach dieser Zeit bereiste er ein halbes Jahr lang Spanien, Argentinien und anschließend Cuba, wo er verschiedene Tanzerfahrungen sammelte, Workshops besuchte, Unterricht nahm und gab. Zurück in Deutschland arbeitete er zusammen mit dem Tanztheater Bremen in einer Produktion von Reinhild Hoffmann. Seitdem Arbeiten für Jan Pusch am Staatstheater Braunschweig und mit der costa compagnie. Seit 2015 arbeitet er außerdem mit Billinger & Schulz zusammen und wurde mit ihrer Arbeit Violent Event zur Tanzplattform 2016 eingeladen.

AKEMIAkemi Nagao (Tanz / Performance) – lebt und arbeitet seit 2007 als Tänzerin, Performerin und Choreographin hauptsächlich in Berlin. Ihre Praxis geht um die Erweiterung von Sinneswahrnehmung und tänzerischer Intuition. Ihr Hintergrund ist Ballett, Street Dance, Soul Dance, zeitgenössischer Tanz und Improvisation. Sie hat große Einflüsse von Julyen Hamilton, Renate Graziadei, Ingo Reulecke, Maya M. Carroll, Eva Karczag Bettina Neuhaus, Kirstie Simson und Zen Meditation.
Sie arbeitete als Tänzerin für viele Choreographen: Louise Wagner, Micha Purucker, Choy Ka Fai, Gerhart Hauptmann Theater Görlitz-Zittau und mehr in Deutschland. Außerdem kollaborierte Akemi mit unterschiedlichen KünstlerInnen aus den Bereichen Audiokunst, Video und Choregeographie in Deutschland, Belgien, Dänemark und Japan, u.a. mehrmals am Kaaitheater, Brüssel zwischen 2012 und 2015. Im APril 2014 unterrichtete sie als Gastkünstlerin an der Universität für Angewandte Kunst Wien.

http://akeminagao.wix.com/akemi-nagao

Miguel3Miguel Murrieta Vasquez (Video) – Geboren in Ecuador, Dipl. Ing. Medientechnik an der HAW Hamburg, – ist vor allem als Kameramann und Toningenieur für Werbe- und Dokumentarfilme tätig; mit einer Auslandsdreherfahrung in über 16 Ländern, darunter Afghanistan und die Antarktis. Seine Erfahrungen bündeln Kompetenzen für außergewöhnliche Situationen und bringen einen breiten Blickwinkel für künstlerische Ansprüche. So ist ihm auch die künstlerische Umsetzung von Videoinhalten auf der Bühnet vertraut; er arbeitete am Thalia Theater Hamburg, dem Residenztheater München und dem Theater und Orchester Heidelberg in breit angelegten Produktionen auf den jeweiligen großen Bühnen.

Toni_Jessen_2015 (1)Toni Jessen  (Performance) lebt in Berlin, Schauspielstudium an der HfS »Ernst Busch«. Bereits vor der Ausbildung Mitglied bei P14 im 3. Stock der Volksbühne Berlin. Gastengagements am Schauspiel Frankfurt und an der Schaubühne Berlin. Nach dem Studium festes Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart. Seit 2013 freischaffender Schauspieler. Seither Zusammenarbeiten mit der costa compagnie in Heidelberg und auf Gastspielen, mit Marc Wortel am Frascati Theater in Amsterdam, mit Prinzip Gonzo, Daniel Schrader und Sebastian Mauksch am Ballhaus Ost – und mit Ulrich Rasche am Residenztheater München, Schauspiel Frankfurt, am Konzert Theater Bern, sowie an den Sophiensaelen in Berlin.

JASCHAJascha Viehstädt (Tanz / Choreographie) – wurde 1985 in Hamburg geboren. Nach seiner Ausbildung als Bühnentänzer in Hamburg erhielt er 2014 seinen Master in Choreographie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin. Er wurde in zeitgenössischem Tanz, Modern, Ballett sowie Choreographie/ Komposition und Improvisation ausgebildet und lernte u.a. bei Wanda Golonka, Ingo Reulecke und Reinhild Hoffmann.

Engagements als Tänzer führten ihn in die freie und experimentelle Szene Hamburgs, Berlins und Düsseldorfs sowie an verschiedene Staats- und Stadttheater in Deutschland; er tanzte u.a. für Chikako Kaido (Japan / Düsseldorf), Philipp van der Heijden (Hamburg) und Anna Konjetzky (München).
Eigene Arbeiten wurden u.a. auf Kampnagel in Hamburg, im Thalia Theater Gaußstraße, Theater Bremen, Uferstudios Berlin und Theater Heidelberg gezeigt.

Seit 2009 ist Jascha Choreograph und Performer der Hamburger costa compagnie. Dort entwickelt er gemeinsam interdisziplinär erweiterte Formen choreographischen Arbeitens. 
Seine Arbeit ist von einer offenen Herangehensweise über intensive, körperliche Zustände und der Suche nach einer klaren, formalen Struktur geprägt. In einem engen Beieinander von choreographischer und darstellerischer Praxis nährt er sich damit der Flüchtigkeit des Tanzes durch Konzept, Intuition und Körper.

www.jaschaviehstaedt.com

Stawrula_2Stawrula Panagiotaki (Dramaturgie) Studierte Neuere deutsche Literatur, Neogräzistik und Deutsch als Fremdsprache an der Freien Universität Berlin. Während des Studiums arbeitete sie u.a. bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und lektorierte beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens. 2009 – 2013 arbeitet sie als Dramaturgie-Assistentin sowie als Dramaturgin am Schauspiel Köln. Sie assistierte u.a. bei Karin Beier, Gesine Danckwart, Alvis Hermanis, Nicolas Stehmann, Anna Viebrock. Darüber hinaus dramaturgische Betreuung von Lesungen u.a. Navid Kermani und Péter Esterházy sowie Einrichtung von eigenen Lesungen. Eingeladene Teilnehmerin des Jahresprojekts 2011 der Kölner Künstlerresidenz CAT Cologne und anschließende Dramaturgie bei der Performance „City Speaks – A Converstation at the Dinner Table“. Dramaturgin bei der Autorenlounge 2012 des Kaltstart Festivals Hamburg und Einrichtung der Lesung „Jiggy Porsche taucht ab“ von Olivia Wenzel. Dramaturgie bei „Herz der Finsternis“ der COSTA CIE. in Hamburg im September 2012 und bei „Conversion“ von 2013-2016, sowie bei Sebastian Kreyers Inszenierung „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams am Schauspiel Köln, die zum Festival „Radikal Jung 2013“ eingeladen wurde. Von 2014 – 2015 Dramaturgin am Staatstheater Darmstadt und seit 2016 wieder am Schauspiel Köln.

Eylien König (Bühnenraum / Installation) Von 2006 bis Februar 2013 Studium an der HFBK Hamburg, Bühnenraumklasse bei Prof. Raimund Bauer. 2010 Gastsemester am College of Arts,Wimbledon-University of the Arts London bei Prof. Chris Dayer. 2012 Jahresstipendium der Karl H. Ditze Stiftung. Während des Studiums immer wieder Arbeit als Assistentin und Bühnenbildnerin, entwirft Rauminstallationen und wirkt bei diversen Ausstellungen mit. Prägend im Hinblick auf die Theaterarbeit waren die Assistenz für Wilfried Minks am Schauspielhaus Hannover und die Mitarbeit bei Kornèl Mundruczò und Màrton Àgh am Thalia Theater, sowie die Zusammenarbeit mit Felix Meyer-Christian (Bühnenbild mit Angela Anzi „Erdbeben in Chili oder die Stutthof-Häftlinge“ Malersaal, Schauspielhaus Hamburg 2011). Seit 2009 fokussieren freikünstlerische Arbeiten das Themenfeld: Voyeurismus und Überwachung, die Inszenierung alltäglicher Ein-Ausblicke, die mit Hilfe von Maßstabsverschiebungen, eine reale und doch fremde, eigene Welt entstehen lassen. Wichtige Arbeiten sind die Modell-Rauminstallation „EG 1“ (Jahresausstellung HFBK 2011) sowie diverse Türspion-Installationen. 2013 stellt sie mit dem Künstler-Kollektiv YOVO! YOVO! auf der Benin Biennale und der Sharjah Biennale aus.

www.buehnenraum-hfbk-hamburg.de/?p=990

Foto ZahavaRodrigoZahava Rodrigo (Installation / Mixed Media / Bühnenraum / Kostüm) lebt und arbeitet in Hamburg, studierte von 2004 bis 2008 Germanistik und Philosophie an der Universität Potsdam und ab 2009 Freie Kunst und Bühnenraum an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, seit 2013 im Masterstudium. 2014/15 war Zahava Rodrigo Jahresstipendiatin des Freundeskreises der HFBK Hamburg.

Bühnenräume und Kostümbilder im Bereich Tanz, Musik- und Sprechtheater entstanden u.a. auf Kampnagel Hamburg ( FATZER / KRIEG / Regie: Benjamin van Bebber), am Staatstheater Mainz (Die große zoologische Pandemie / Regie: Felix Meyer-Christian) und  am Stadttheater Bremerhaven (Herr Fuchs mag Bücher / Regie: Christian Müller).

Sie ist Mitbegründerin des Performance-Kollektivs ROTA, deren Arbeit beim Festival 150% Made in Hamburg und auf der Konferenz Radical Space in London (UEL) vertreten war.

Installative und performative Arbeiten von Zahava Rodrigo waren zuletzt in der Bundeskunsthalle Bonn, am Cuxhavener Kunstverein (mit der COSTA CIE.), in der Städtischen Galerie Wolfsburg und bei der Ruhrtriennale zu sehen. Seit 2015 arbeitet sie u.a. mit der Regisseurin Leonie Böhm in Hamburg und Bremen, der freien Opernkompanie Novoflot in Berlin und Moritz Frischkorn auf Kampnagel Hamburg zusammen.

www.zahavarodrigo.com

Jonas_PümkeJonas Plümke (Video) lebt, arbeitet und studiert in Hamburg. Sein beruflicher Werdegang begann als Tontechniker am Deutschen Theater Göttingen unter der Leitung von Reimar de la Cevallerie. Anschließend nahm er ein Ton- und Elektrotechnikstudium in Graz auf. 2008 trat er eine Stelle bei dem kleinen Fernsehsender OUBS in Helsinki an. Sein Tätigkeitsbereich umfasste alle Aufgaben und Prozesse der Fernsehproduktion. Der Sender bot viel Freiraum für künstlerische Entfaltung, so dass J. P. viel Erfahrung vor und hinter der Kamera, dem Mikrofon und der Moderations-Couch machte.

Seit 2009 studiert J. P. Medientechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, gibt Workshops zu Klangsynthese und arbeitet als Videokünstler in Hamburg für freie Projekte und an Theatern in der ganzen Republik; u.a. mit dem Regisseur Gernot Grünewald am Staatstheater Karlsruhe, Residenztheater München, Schauspiel Frankfurt, Theater Bremen und beim Körber Studio Junge Regie 2011 sowie im kollaborativen Rahmen als Mitglied der COSTA CIE.

HAUKEHauke Heumann (Performance) geboren in Lübeck, studierte Germanistik und Gender Studies in Hamburg und Berlin. Anschließend Schauspielstudium an der Universität der Künste, Berlin. 2005-2008 Engagement am Theater Aachen. Zusammenarbeit mit Gintersdorfer/Klaßen seit 2006 u.a. am FFT Düsseldorf, auf Kampnagel Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, im Pumpenhaus Münster, am Wuk Wien, am Schauspiel Köln und beim Festival d‘Avignon. Er arbeitet regelmäßig mit Johannes Müller an den Sophiensaelen Berlin, am Radialsystem V und an der Staatsoper München und war 2012 Stipendiat des Internationalen Forums des Theatertreffens. Ab Herbst 2012 war Hauke Heumann mit Gintersdorfer/Klaßen im Programm Doppelpass zwei Jahre Artist in Residence am Theater Bremen. Seit 2013 arbeitet er außerdem mit der COSTA CIE. (FUKUSHIMA, MY LOVE und CONVERSION). Er lebt und arbeitet als freier Schauspieler in Berlin.

http://haukeheumann.com/

MATZE_2013 Kopie2Matthias Reiling (Musik / Sounddesign) – lebt und arbeitet in Hamburg als DJ, Studiomusiker und Produzent. Mit dem Elektro/House-Duo Session Victim tourt er seit Jahren regelmäßig für weltweite Live-Performances.

Außerdem zahlreiche Arbeiten als/mit Nic & Jaq; Basstarde; Nullzweistudios; Hallowald und als Solo-Künstler. Seit 2002 regelmäßige Arbeit im Bereich Theatermusik und Klanginstallation mit Felix Meyer-Christian und mit der COSTA CIE. seit 2009.

Labels: AirLondon, Retreat, Giegling

http://sessionvictim.com/

Esperia_Portraits_b_0003_DSC08535D_SW_01_HighRes KopieMaria Walser (Tanz / Performance) lebt in Berlin. Seit 2011 freiberufliche Arbeit als Tänzerin Schauspielerin und Choreografin, u. a. mit co<Labs, Kopergietery Gent, MS Schrittmacher, Elisabeth Lambeck und Sergiu Matis. Als Schauspielerin am Staatstheater Oldenburg, Maxim Gorki Theater und der Volksbühne Berlin. Sie choreografierte für Inszenierungen von Mass und Fieber und kreierte zwei Arbeiten mit der ZeitgeistGruppe, sowie zahlreiche Arbeiten mit der costa compagnie. Zuvor arbeitete sie für das Tanztheater Nürnberg unter Daniela Kurz mit Andre Gingras, Rui Horta und Stijn Celis. Von 2007-2010 am Staatstheater Oldenburg, mit Jan Pusch, Club Guy and Roni, Rami Beer, Inguun Bjornsgaard, Ina Christel Johanessen und Tero Saarinen und mit der costa compagnie in mehreren Produktionen seit 2013.

Nicole Nowak (Assistenz / Bühne) ursprünglich aus Hamburg, studiert sie derzeit Innenarchitektur mit einem Fokus auf Bühnenraum an der Hochschule Hannover. Neben ersten Erfahrungen am Thalia Theater bei N. Stemanns „Wirklichkeitsmaschine“ assistiert und performt sie 2013 bei FUKUSHIMA,  MY LOVE und seit 2016 bei CONVERSION / NACH AFGHANISTAN.